Eröffnungen
Schacheröffnungen einfach erklärt
Für jede Eröffnung: die Hauptvarianten, die Ideen beider Seiten und die Fallen, die man kennen muss – zum Nachspielen auf dem Brett.
Mit Weiß
- Italienische Partie1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bc4Der weiße Läufer zielt ab dem 3. Zug auf f7. Leicht zu verstehen, reich zu spielen: die ideale Eröffnung, um besser zu werden, und bis in die Weltspitze gespielt.
- Spanische Partie1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5Der Läufer greift den Springer an, der e5 deckt. Langsamer, aber anhaltender Druck: seit über einem Jahrhundert die Lieblingseröffnung der Weltmeister.
- Damengambit1.d4 d5 2.c4Der c4-Bauer greift d5 an, um das Zentrum zu gewinnen. Kein echtes Gambit: Der Bauer kommt fast immer zurück. Eine klassische, solide und ehrgeizige Eröffnung.
- Londoner System1.d4 d5 2.Bf4Immer dieselbe Struktur, egal was Schwarz spielt. Wenig Theorie, klare Pläne: das ideale System, um 1.d4 zu spielen, ohne alles auswendig zu lernen.
Mit Schwarz
- Sizilianische Verteidigung1.e4 c5Schwarz kämpft um d4, ohne Weiß zu kopieren. Die Partie ist ab dem ersten Zug unausgeglichen: die meistgespielte Verteidigung gegen 1.e4, um mit Schwarz auf Gewinn zu spielen.
- Französische Verteidigung1.e4 e61…e6 bereitet …d5 vor, um das weiße Zentrum anzugreifen. Eine solide und kämpferische Verteidigung, in der Schwarz die gegnerische Bauernkette attackiert.
- Caro-Kann-Verteidigung1.e4 c61…c6 bereitet …d5 vor, ohne den Läufer c8 einzusperren. Eine solide, logische und leicht zu spielende Verteidigung: ideal, um gegen 1.e4 standzuhalten.
- Skandinavische Verteidigung1.e4 d5Schwarz greift e4 schon im ersten Zug an. Wenig Theorie, ähnliche Stellungen: eine einfache Verteidigung gegen 1.e4.